
...you can make it everywhere. So sagen sie und dann reden sie natürlich von New York City. Längst überfällig erzähle ich euch nun die kleine Geschichte, die Michel und ich in New York City erlebt haben. Ich war nicht gerade fleißig in den letzten Wochen und Michel ist auch schon über zwei Wochen wieder zu Hause, aber es standen andere Dinge in der letzten Zeit im Vordergrund. Also im letzten Märzwochenende sind Michel und ich also nach NYC gefahren. Dafür hatte ich extra Montag und Freitag frei genommen - was tut man nicht alles für die Familie. Nein, es war einmal wieder eine tolle Erfahrung. Dabei wollte ich noch einmal betonen, was deine Ömshaftigkeit für ein guter Reisebegleiter ist. Am Freitag ging's dann morgens los mit dem Bus, der von hier ja etwa 4 Stunden braucht. Ist zwar eine ganz schön lange Zeit, aber der Zuch braucht genauso lange und kostet 80-100 Dollar, während der Bus 15-20 kostet. Das Gute ist auch, dass der Bus einen direkt an die Penn Station, also einen der zwei größten Bahnhöfe in der Innenstadt bringt. Nach vier Stunden kamen wir dann an, kauften uns eine Fahrkarte für die U-Bahn und fuhren zum Hostel, das in Brooklyn war. Hier gleich einmal ein Tip für Nachahmer. Wir machten den Fehler immer Geld auf die Karte zu laden, Wahrscheinlich wäre es deutlich billiger gewesen eine Wochenkarte oder Mehrtageskarte zu koofen. Whateffs.

Das Hostel war ganz cool, der Michel, die alte Sau hat sich natürlich gleich das deutlich breitere untere Bett im Stockbett gekrallt. Kurz frisch gemacht und die Friesen gerichtet und dann ging's wieder auf die Piste. Zunächst wieder nach Manhattan mit der Bahn, wo wir dann gleich an der 1st Avenue ausgestiegen sind und zum Hauptquartier der UNO gelaufen sind, wo wir Deutschen neuerdings einen Sitz im Sicherheitsrat haben. Leider haben wir keine Eier, wie Oli Kahn sagen würde, aber das ist ein anderes Thema. Das Gebäude war eigentlich in einem erschreckenden Zustand, ich hoffe das soll nicht den Zustand der UNO widerspiegeln. Wenigstens waren die dabei das Gebäude zu renovieren. Von dort machten wir uns auf den Weg Richtung Times Square am Grand Central Terminal vorbei einfach die 42nd Street gen Westen. Hey, die haben die bestimmt nach dem Musical benannt. Man, ich hau sie heute aber wieder einmal raus! Ja, Times Square ist schon so ne Gabi. Wenn man das nicht selbst gesehen hat, dann ist das echt schwer vorstellbar. Sogar die Hot Dog Verkäufer und die Polizei hatten blinkende Leuchtreklamen.

Als dann schon langsam die Sonne unterzugehen begann, sind wir auf die Aussichtsplattform des Empire State Buildings gefahren. Das ist ein nicht so geheimer Geheimtip, denn die Plattform war echt voll, aber es ist ein Traum, wenn es dunkel wird und man tausende, will sagen, millionen Lichter sieht. Wir hatten echt Glück und mussten gar nicht anstehen. Das lag vielleicht daran, dass es ein frischer Tag war und oben auf der Plattform war die Temperatur nicht viel höher als 0°C. Abends gingen wir noch etwas essen und fuhren dann ins Hostel.

Am Samstag Morgen sind wir dann mit der Bahn bis an die Brooklyn Bridge gefahren und über selbige nach Manhattan gelaufen. Das ist echt cool, denn die Aussicht ist toll und im Gegensatz zu vielen anderen Dingen in NYC umsonst. Das Wetter hat natürlich auch mitgemacht. Auf der anderen Seite angekommen, richteten wir uns gen Norden und wir suchten Chinatown und Little Italy auf. Das ist echt eine Erfahrung und auch etwas komisch, denn man muss nur eine Strasse weitergehen und man kommt von China nach Italien. Nachdem wir uns satt gesehen hatten am bunten Treiben, bewegten wir uns Richtung der Baustelle, auf der einmal das World Trade Center stand.

Von dort ging es wieder Richtung Süden an der Wall Street vorbei zur Staten Island Ferry. Das hatte ich schon beim letzten Mal beschrieben. Das ist echt cool, denn man bekommt, besonders auf der Rückfahrt, eine tolle Aussicht auf die Freiheitsstatue, Ellis Island und natürlich die Skyline von Downtown Manhattan. Abends haben wir uns dann mit meinem Roommate Aaron getroffen, der sich auch in New York befand. Mit ihm gingen wir dann auf die Piste begeben und es wurde etwas spät. Entsprechend haben wir Sonntag erst spät begonnen. Dafür haben wir uns das Museum of Modern Art angeschaut und das war echt toll mit Michel und seinem Kunstwissen. Später sind wir noch durch den Central Park gelaufen und haben uns die grüne Lunge New Yorks angeschaut. Am Montag haben wir uns das Guggenheim Museum angeschaut und wenn man diese beiden Museen angeschaut hat, dann hat man viele der wichtigsten Kunstwerke des letzten Jahrhunderts gesehen. Am frühen Abend fuhren wir dann mit dem Bus wieder nach Hause.