

Hi Leute, es ist einmal wieder höchste Zeit, dass ich euch über die Ereignisse der letzten Zeit unterrichte. Wie ich über meine Familie und das Internet erfahren habe, ist der Winter in Deutschland ziemlich ordentlich gewesen. Das kann ich auch für den Wetter hier behaupten. Ich will euch nicht schon am Anfang des Blogbeitrags mit dem Wetter langweilen, aber es spielte im täglichen Leben hier eine große Rolle. Vor zwei Wochen hatten wir hier den Blizzard Nemo. Ich finde ja, dass Nemo ein ziemlich unpassender Name ist, erinnert er doch an diesen Clownfish und da muss ich eher an warmes Meerwasser denken. Auf jeden Fall fing es am Freitag morgen an zu schneien. Carla und ich sollten eigentlich an diesem Tag nach New Orleans fliegen, aber unser Flug wurde gestrichen und wir hätten erst am Sonntag Nachmittag fliegen können. Bereits Tage zuvor wurde von allen möglichen Seiten vor dem Sturm gewarnt. Unsere Krankehäuser ließen uns wissen, dass nur unentbehrliche Mitarbeiter zum arbeiten kommen sollten. Die MBTA, der Nahverkehrsverbund von Boston, stellte den ÖPNV am frühen Nachmittag ein, der Gouvernör von Massachusetts verhängte einen Ausnahmezustand und ab 16 Uhr durften keine Autos mehr fahren, die nicht der Polizei, dem Rettungsdienst oder einem der Stromanbieter gehörte. Innerhalb von 18 Stunden schneite es bei uns über 60 cm, es war der stärkste Schneefall, den ich selbst gesehen habe. Wegen des starken Windes war der Schnee teilweise mannshoch aufgeweht.
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| Carla "schwimmt" im Schnee |
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| Snowshoeing in der Stadt |
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| Schweres Gerät wird benötigt zum Schnee räumen. |
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| Unsere Straße nachdem der Schneepflug durch kam. |
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| Dude, where is my car? |