Montag, 30. August 2010
Sunday bloody hot Sunday.
Donnerstag, 26. August 2010
Ein Rekord für die Ewigkeit oder zwei Wochen.
Heute morgen als ich aus der Haustüre kam, da fiel mir das kollektive Aufatmen auf. Menschen, Tieren und Pflanzen haben sich gefreut über Sonnenstrahlen, feinste, von der warmen Sorte. Davor waren vier Tage von fast durchgehendem Regen vorausgegangen. Ich habe mich trotzdem am Montag und gestern zum Laufen gezwungen und heute habe ich meinen alten Rekord von vor zwei Wochen gebrochen. Ich mein, das ist schon merkwürdig und ich bin kein ausgesprochener Trainingsphysiologe, aber wenn ich schneller werde dann meistens deutlich. Heute beispielsweise 50 Sekunden und ich hatte keine lange Regenerationsphase seit gestern. Ich habe mich eigentlich auch gefühlt wie ein Hund. Muss wohl doch die relative Mondfeuchtigkeit sein. Es ist auf jeden Fall gut zu sehen, dass ich noch schneller werden kann, jetzt da sich mein drittes Jahrzehnt rasch dem Ende neigt.
Zur Belohnung gibt's jetzt ein footlong Sandwich von Subway, ein Turkey Breast Sandwich, um genau zu sein. Und die Patriots spielen jetzt gegen die Rams. I love it.
Zur Belohnung gibt's jetzt ein footlong Sandwich von Subway, ein Turkey Breast Sandwich, um genau zu sein. Und die Patriots spielen jetzt gegen die Rams. I love it.
Newport Lights
Hi Leute, ich muss euch noch von meinem Trip nach Newport berichten. Newport liegt in Rhode Island und das ist wie ihr vielleicht rechts oben schon gelesen habt der kleinste Staat der USA. Von Norden nach Süden sind es gerade einmal 78 km bei 36 km von links nach rechts, also von Westen nach Osten. Von Brookline aus fährt man etwa eine Stunde bis zur Grenze. Kurz hinter dieser befindet sich Providence, die Hauptstadt. Den Eindruck, den man vom Auto aus gewinnt, lässt einen nicht gerade vom Recaro-Sitz aufspringen. Allerdings muss ich Providence zu Gute halten, dass es den ganzen Tag gepisst hat. Oh, please excuse my French. Bei viel Industrie und Hafen roch es auch ein bisschen nach Hafen und Industrie. Providence ist unter Anderem für die Brown University bekannt, die zu den Ivy League Unis gehört. Dabei handelt es sich um sehr alte und meistens auch renommierte Uni. Harvard, Yale und Stanford gehören da beispielsweise auch dazu.
Das Ziel war aber Newport, das wie der Name schon sagt für sein maritimes Flair bekannt ist. Es liegt auf eine Insel im Südosten von RI. Hier nennen und vor allem nannten früher viele sehr sehr reiche Menschen, meist aus großen Städten, wie Neu Jorg, ein Sommerhäuschen ihr Eigentum. Mittlerweile sind viele Mansions, die ihrem Namen echt gerecht werden, als Museum ausgebaut. Leider hat das Wetter verhindert, dass ich richtig gute Bilder machen konnte und ich wollte mir keine Schrotladung in mein Hinterteil für Trespassing einfangen.
Dienstag, 24. August 2010
Da isser!
Damit ihr seht, das ich euch keinen Schund erzählt habe, ist hier zum Beweis der Führerschein. Wie man den bekommen kann, habe ich ja weiter unten beschrieben und nun ist der in das Haus geflattert. Nun mögt ihr auch vielleicht fragen, wozu in der Welt ich einen Führerschein brauche. Nun zum einen, muss man sich sowieso einen holen, wenn man mehr als drei Monate hier ist und Auto fahren will. Dann akzeptieren die den deutschen wohl nicht mehr. Und zweitens kann ich nun meinen Pass daheim liegen lassen.
Montag, 23. August 2010
Der Sommer macht Pause.
Das ist mit Abstand der schönste Strand, den ich hier gesehen habe und einer der Schönsten, den ich überhaupt gesehen habe. Natürlich feiner Sand und es gibt sogar eine kleine vorgelagerte Insel zu der man bei Ebbe laufen kann. Zum Glück war dann auch Ebbe. Das Sommer hat dann jedoch auch eine Pause eingelegt und es hat in den letzten Tagen auch sehr viel geregnet.
Dienstag, 17. August 2010
Wochenspiegel
Ein Hallo an die nach vorne geneigten Leser. Willkommen mal wieder auf meinem Blog. Ich sitze gerade auf meinem Bett, in das ich mich bald sogar noch hinlegen und die Schäfchen zählen werde. Auch wenn es langweilig wird, aber ich war am Samstag schon wieder am Strand und zwar in Manchester-by-the-Sea. Das ist schon ein schöner Fleck. Aber ich will an dieser Stelle doch einmal eine Lanze brechen für die vielen europäischen Strände, an denen ich schon war. Die waren im Durchschnitt mindestens genau so schön. Der Unterschied hier ist, dass man 25 Dollar Parkgebühr zahlen darf und weil am Wochenende nur die Eingeborenen direkt am Strand parkieren dürfen, darf man auch noch einen Kilometer laufen bis man am Strand ankommt. Dort angekommen muss man noch einmal fünf Dollar geben, dass man den Strand betreten darf. Dafür bekommt man eine Überwachung durch Lifeguards bis mindestens 16.30 Uhr, denn dann haben die ihre Zelte abgebaut. Wenn überhaupt sollten die mir Geld zahlen, da ich durch meinen Astralkörper den Wert des Strandes steigere *hüstel*. Einbildung ist auch eine Bildung. A propos Körper, wie ihr vielleicht gelesen habt bin ich in einem Monat über 110 km gelaufen. Ich weiß, die Dieter Baumanns werden gleich nochmal die Augenbrauen hochziehen, aber ich bin viel zu stolz, um euch nicht damit zu nerven. Auch interessant ist, dass am Wochenende ein sogenannter Tax Holiday war. Da haben die Steuern einmal zwei Tage Urlaub und man muss keine Mehrzwecksteuer zahlen. Das sollten die bei uns in Schland auch einmal machen. Da würde sich das echt lohnen, hier ist Sales Tax ja meistens bei 7 %. Am Sonntag war ich jedoch zu sehr mich grillen und dem konsekutiven Verdauen beschäftigt, dass ich davon nicht profitieren konnte. Schön blöd.
Donnerstag, 12. August 2010
Führerschein
Hi Leute, ich habe heute den Führerschein gemacht - zum zweiten Mal. Und dafür musste ich nicht einmal eine Prüfung machen. Glaubt ihr nicht? Dann lest weiter. Naja, ich muss sagen die Formalitäten waren schon eine Art Prüfung. Aber zurück zu meiner Geschichte. Viele Staaten der USA, laut ADAC sind es 27, machen es Inhabern eines deutschen Führerscheins möglich, diesen in einen Führerschein des entsprechenden Staates umzuschreiben. Lucky me, Massachusetts gehört zu diesen. Wörtlich sagte die Beamte, dass "der Staat Massachusetts erkannt hat, durch was für Tortur die deutschen Führerscheinanwärter durchmüssen". Dazu kommt natürlich, dass der gemeine Deutsche so ca. 20 mal so viel für seinen Lappen zahlt. Hier sind also die Steps auf dem Stairway to licence:
- Als erstes sollte man keine Punkte in Flensburg haben, das muss man sich nämlich schriftlich auf englisch bestätigen lassen; das dauert so ca. zwei Wochen
- Weiterhin muss man sich im deutschen Konsulat (3 Copley Place) den deutschen Führerschein übersetzen lassen; das kostet aktuell 20 $
- Dann braucht man eine amerikanische Sozialversicherungsnummer (10 Causeway Street)
- Man muss nachweisen können, dass man in Massachusetts wohnhaft ist, hierbei kann man beispielsweise einen Kontoauszug oder so etwas vorzeigen.
- Einen Pass und die entsprechenden Visa-Dokumente (DS2019 und I94)
- Dann muss man bei der Registry of Motor Vehicles unter 617-973-8860 einen Termin vereinbaren
- Dort geht man dann hin (10 Park Plaza) und geht in den zweiten Stock in die Bücherei
- In der letzten Ecke der Bücherei hängt ein Telefon an der Wand und man muss 8860 wählen, um eingelassen zu werden (steht aber auch auf einer Tafel an der Wand). Man sollte auch die Parole des Tages kennen, nein Spass.
- Dort angekommen ist die einzigen Prüfung, die man ablegen muss eine Prüfung der Sehfähigkeit
- Noch 100 Green Backs gelöhnt und der Lappen ist dein
- Eine wichtige Entscheidung muss man auch treffen und ich bin seit heute Organspender, es gibt sowieso viel zu wenig
So nun wisst ihr Bescheid. Au repertoire und gute Fahrt!
Dienstag, 10. August 2010
Wochenend Report
Freitag, 6. August 2010
Weekend Wrap Up
Hi Folks, da jetzt das Wochenende eingeläutet wird, will ich noch einmal kurz die zu Ende gehende Woche Paroli laufen lassen. Am Anfang vor Allem viel Frust wegen nicht klappender Experimente. Dann langsam aber sicher haben wir die Kette der möglichen Fehler abgeklappert. Andere DNA und andere Primer ausprobiert und ich habe es doch noch hingekriegt. Ich habe also doch keine zwei linken Hände. An alle Lefties, das ist nur sprichwörtlich gemeint. Und wenn's gut läuft, dann gewinnen die Red Sox heute noch gegen die NY Yankees, zumindest führen die gerade. Das ist eine der großartigsten Sport Rivalries in den USA. Das ist wie Schlacke gegen Dochtmund in der Bundesliga. Weiterhin bin ich echt überrascht, wie man den Trainingseffekt spüren. Da ich drei bis viermal in der Woche joggen gehen kann und ich meistens zur gleichen Zeit gehe und immer die gleiche Runde drehe, lässt sich das gut vergleichen. Diejenigen, die mich kennen und wissen, wie nerdy ich bin, können sich vorstellen, dass ich mir so was aufschreibe. Vor zwei Wochen habe ich noch über 39 min. für 7 km gebraucht. Heute waren es weniger als 34 min. Zur Belohung bekommt der Fabi jetzt noch was zu schmackofatzen.
Wiederluaga!
Wiederluaga!
Dienstag, 3. August 2010
Ode an die PCR
Hi Leute. Ich habe euch ja schon einmal von der PCR erzählt. Ich war nicht ganz genau. Also mit Hilfe der PCR können bestimmte DNA-Abschnitte von einer Matrix-DNA abgelesen und die entsprechende Sequenz kopiert und mehrfach vervielfältigt werden. Damit kann eine ganz schön große Menge DNA aus wenig Ausgangsmaterial produziert werden. Wie gesagt, in aller Regel, werden kleinere Abschnitte produziert. Damit das klappt, muss man im Prinzip wie beim Kochen das Rezept genau befolgen. Man braucht eine Pufferlösung, die ursprüngliche DNA natürlich, ein paar Nukleotide, doppelt destilliertes Aqua minerale naturale non frizzante und die sogenannten Primer, das sind kurze RNA- oder DNA-Stücke, die an der Stelle der DNA binden, so dass der gewünschte Abschnitt vervielfältigt wird. Dann kommt das ganze in die PCR Maschine und kocht für eine Weile. Ich wollte das eigentlich gar nicht so kompliziert machen. Ich wollte darauf hinaus, dass sich das manchmal schöner anhört, als es ist. Manchmal machst du alles richtig, wartest gespannt auf das Ergebnis und nichts passiert. Da könnte man glatt die PCR-Maschine aus dem Fenster werfen, aber die Fenster gehen leider nicht auf. Naja, heute hat wenigstens die Hälfte der Experimente funktioniert.
Sonntag, 1. August 2010
Bilder sagen mehr als Worte
So oder so ähnlich sagt man doch. Also ich konnte es nicht lassen und bin heute wieder zurückgefahren ans Meer. Und zwar nach Manchester-by-the-Sea. Das liegt etwa 60 Meilen nördlich von Boston und ist nur ca. 5 Meilen entfernt von dem Ort an dem ich gestern war. Das Gute ist, dass der Commuter Rail, eine Art Regionalbahn, direkt von Boston in 50 Minuten oder so dort hin fährt und das Ganze für schlappe sieben Big Ones.
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