Auf dem Rückweg bin ich eineinhalb Stunden zum Hafen von Boston gelaufen und so manches schöne Foto gemacht
Dienstag, 14. Dezember 2010
Ich bin ein Brookliner.
Auf dem Rückweg bin ich eineinhalb Stunden zum Hafen von Boston gelaufen und so manches schöne Foto gemacht
Dienstag, 7. Dezember 2010
Winter in New England
Freitag, 26. November 2010
Happy Turkey Day
Tag Leute, ich berichte einmal wieder live aus dem schönen Brookline im US-Bundesstaat Massachusetts. Gestern war ja, wie ihr vielleicht wisst Erntedankfest, oder wie die Amerikaner sagen: Thanksgiving. Und ich muss schon sagen, es fühlt sich schon etwas komisch an als gemäßigter Mitteleuropäer. Ich meine, die innere Uhr sagt einem, wenn Weihnachten und Ostern und der Namenstag des Haustieres vor der Türe stehen, aber ein solch wichtiger Tag - zumindest in der amerikanischen Gesellschaft - bringt die best-geölte innere Uhr durcheinander. Lange Rede und eigentlich wenig Sinn, gestern war also Truthahntag und ich versuche einmal meinen gestrigen Tag paroli laufen zu lassen. Ich war eingeladen bei einer befreundeten Familie, die ich im Sommer einmal auf einer der Hafeninseln von Boston kennengelernt hatte. Ich habe die Leute zwei, drei mal gesehen und schon wurde ich zum zweit wichtigsten Fest des Jahres eingeladen. Das ist Amerika - oder mein unwiderstehlicher Charme, sucht es euch aus. Es gab natürlich Truthahn und typischerweise viel mehr essen, als eine Gruppe, wie wir sie gestern waren, jemals essen könnte. Oft wird dann der Truthahn in den Tagen und Wochen nach Thanksgiving als Sandwich gegessen. In einer von mir durchgeführten und hoffentlich repräsentativen Umfrage gehört weiterhin dazu, Football zu schauen, viel Alkohol zu trinken und vor der Glotze einzuschlafen. Ich nehme an, das ist etwa genau so, wie sich das vor fast 400 Jahren mit den Pilgervätern und den Indianern abgespielt haben muss. Wobei ich kürzlich gelernt habe, dass die damals Ente gegessen haben und nicht Truthahn. Trotz Frotzelei möchte ich ausdrücken, dass es mir sehr gut gefallen hat und dass ich mich gefreut habe bei Brian und seiner Familie zu feiern. Heute war dann der Black Friday. Das ist eine Tradition, die mir noch nicht geläufig war. Und zwar ist der Tag nach Thanksgiving immer ein Tag, an dem es teils extreme Angebote bei vielen Läden gibt. Damit man das auch ausnutzen kann, machen die Läden um vier Uhr morgens auf. That's right. Ihr habt richtig gelesen. So, jetzt ist meine Pizza gekommen und ich muss mich dieser Aufgabe stellen. Schönen Abend
Sonntag, 14. November 2010
Heimaturlaub
Am 27. Oktober bin ich von Boston über Zürich nach Stoccarda geflogen. Wir kamen am frühen Morgen aus Boston in Zürich an und im Landeanflug konnte man die Schönheit der Schweizer Berge erahnen.
| Zürichsee |
| Bodensee |
Erst einmal zuhause angekommen und natürlich nachdem ich meine Freundin und meine Familie begrüßt hatte, habe ich begonnen auszuprobieren, wie viele Brezeln man in 12 Tagen essen kann. Das schwäbische Essen ist schon eine Pracht, muss ich euch sagen. Wenn hier auch Leser sind, die es noch nicht südlich des Weißwurstäquators geschafft haben, dann muss ich denen dringend empfehlen in unser schönes Schwabenländle zu kommen. Wie schon gesagt war die Feier sehr schön und reichlich, zumindest dreifach, mit kleinen Performances der vielen Mitglieder des Reimold-Clans gespickt. Am 8. November hieß es dann schon wieder, auf Wiedersehen zu sagen. Und ich muss sagen, so es auch ist zu reisen, es tut doch immer ein wenig weh, die Heimat zu verlassen.
Die Reise nach Boston war nicht ganz so erfreulich wie die Reise nach Stuttgart, denn ein Triebwerksschaden auf dem International Spätzles Airport in Echterdingen bewirkte eine kleine Verzögerung von sechs Stunden. Ich bin tatsächlich zu erst einmal zwei geschlagene Stunden in dem Flieger (Canadair Regional Jet) gesessen und keinen Meter geflogen. Schließlich bin ich wieder über Zürich statt über Frankfurt nach Boston geflogen und schon nach 18 Stunden war ich da. Mittlerweile habe ich schon beinahe eine Woche gearbeitet. Und ob ihr es glaubt oder nicht, es war eine sehr anstrengende Woche. Besonders positiv haben der Jetlag und die Influenzaimpfung am Dienstag dazu auch nicht beigetragen.
Montag, 25. Oktober 2010
Spätherbst
Und unten schließlich ein Bild vom Harvard Stadium, das 1903 gebaut wurde. Und da dort immer noch die Football Spiele der Harvard Crimson ausgetragen werden, ist es das älteste Universitätsstadion in den USA, das noch in Betrieb ist.
Viva la Revolution
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich einmal die Chance nutzen und meinen lehrenden Pflichten im Bereich der Geschichte nachkommen. Schließlich wohne ich ja im Moment in New England, wo ein ganz wichtiger Teil der amerikanischen Geschichte stattgefunden hat. Wenn man die Ereignisse im Frühjahr 1775 und damit den Beginn des Unabhängigkeitskrieges nacherleben und verstehen möchte, dann muss man gar nicht weit fahren. Genauer gesagt, muss man nach Lexington und Concord in fahren, das ist etwa 30 Minuten von Brookline entfernt. In Concord waren die Waffen der Kolonialisten, also der Amerikaner versteckt und die Briten wollten das Waffenlager zerstören. Als das die Kolonialisten mitbekamen, machten sich zwei Reiter, unter ihnen Paul Revere am 18. April 1775 auf, um die Kolonialisten zu warnen und die Waffen zu sichern.
Als die Briten, die Regulars, morgens in Lexington und Concord ankamen, wussten die Kolonialisten Bescheid und aus den umliegenden Dörfern strömten die Menschen um die Kolonialisten zu unterstützen. Bis zum Nachmittag war die Anzahl der Kolonialisten größer als die 700 Soldaten der britischen Armee. Es entstand ein blutiger Kampf und die Kolonialisten folgten den Briten bis in Hafen von Boston. Auf dieser Brücke wurde der erste britische Soldat getötet, nachdem der erste Kolonialist bereits in Lexington getötet wurde.
Als die Briten, die Regulars, morgens in Lexington und Concord ankamen, wussten die Kolonialisten Bescheid und aus den umliegenden Dörfern strömten die Menschen um die Kolonialisten zu unterstützen. Bis zum Nachmittag war die Anzahl der Kolonialisten größer als die 700 Soldaten der britischen Armee. Es entstand ein blutiger Kampf und die Kolonialisten folgten den Briten bis in Hafen von Boston. Auf dieser Brücke wurde der erste britische Soldat getötet, nachdem der erste Kolonialist bereits in Lexington getötet wurde.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Happy Birthday Granny!!!!
Hallo Welt. Eines will ich an diesem Tag natürlich nicht vermissen. Und das ist meiner Oma zum Geburtstag zu gratulieren. Sie wird heute 89 Jahre alt. Ich wünsche alles Gute und weiterhin gute Gesundheit. Natürlich ist das Internet nicht unbedingt ihr bevorzugtes Kommunikationsmedium. Deshalb habe ich ihr natürlich auch angerufen - ich versuche ja ein guter Enkel zu sein.
Fortschritt in der Forschung.
Da sich nun mein vierte Monat in Boston zu Ende neigt und ich kurz vor meinem ersten Heimatbesuch stehe, möchte ich ganz kurz einmal Zwischenbilanz über meine Forschungsarbeit ziehen. Man muss schon sagen, dass es schleppend angefangen hat. Viele Trainings und Lizenzen, die man erwerben muss, um überhaupt im Labor arbeiten zu dürfen. Natürlich hat auch die Tatsache, das meine Proben fast zwei Wochen vom Zoll am New Yorker John F. Kennedy Flughafen festgehalten wurden nicht gerade den Prozess beschleunigt. Aber ich habe kleiner Nebenprojekte begleitet und tue das noch immer und habe so auf diesem Wege das kleine Einmaleins der Molekularbiologie gelernt. Mir wurde gezeigt, wie man mutiert, Bakterien züchtet und natürlich danach um die Ecke bringt, wie man RNA und DNA isoliert aus den verschiedenen Geweben und Materialen. Wie bei jedem Prozess war die Lernkurve steil und man kann mit einmal falsch pipettieren alles kaputt machen, aber ich denke ich habe es ganz gut hinbekommen. Nach Gesprächen mit meinen Kollaboratoren bin ich nun auch mit meinem Hauptprojekt vom RBK aus Stuttgart weitergekommen. Ich habe RNA aus dem Gewebe insoliert und wir sind jetzt soweit, dass möglicherweise schon morgen wir der Analyse der RNA begonnen werden kann.
Trick or Treat.
Wir gingen also dort hin mit großen Erwartungen, etwas mystisches oder schauriges zu sehen und ich muss sagen, das Ganze hat mit schon recht enttäuscht. Wir haben uns das Salem Witch Museum angeschaut, das einen ganz interessanten Einblick über die Prozesse gab. Ansonsten ist die ganze Stadt eine reine TF, eine Touristenfalle und schaurig war vor allem, dass jeder sein eigenes Hexenmuseum aufmacht und dafür eine Menge Grünes, also Dollars, haben möchte.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Chi, Chi,Chi, le, le, le
Endlich passiert einmal etwas Gutes in der Welt. Es musste zwar davor etwas Schlimmes passieren und die Regierung von Chile hat das ganze Spektakel maximal ausgenutzt, aber es ist schön, dass alle gesund aus der Mine herausgekommen sind. Stellt euch einmal vor 69 Tage ohne duschen, richtig Zähne putzen, rasieren, Toilettenbesuch, richtiges Essen und Tageslicht. Damn!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Wer sich kein Brot kaufen kann, der kaufe doch Hummer.
Von der sehr trockenen Molekularbiologie, widmen wir uns der Propädeutik bzw. eigentlich noch profaneren Dingen, wie der Wochenend-Beschäftigung. Letztes Wochenende hat eigentlich ganz scheußlich angefangen, bzw. die ganze Woche war heiß-schwül-kühl-regnerisch, bis Freitag Abend. Samstag war es dann, als ob der Petrus mal eine Pause gemacht hat, denn es hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und es war schönstes Herbstwetter. Das habe ich dann ausgenutzt und bin mit meiner Mitbewohnerin in den Zoo gefahren. Dieser liegt malerisch und umgeben von Golfplätzen im Franklin Park in Boston. Der Zoo ist relativ klein, aber die Habitate der Tiere sind echt super gemacht. Ich denke, da kann sich sogar die Wilhelma noch eine Scheibe von abschneiden.
Am Sonntag war das Wetter dann wieder etwas schlechter, aber wir wollten trotzdem sehen, ob sich die Blätter im Rahmen des berühmten Indian Summer schon gerötet haben. Wir sind als wieder nach Rockport, 50 Meilen nördlich von Boston gefahren und um die Spannung nicht noch länger künstlich hoch zu halten, die Blätter waren echt noch sehr grün. Ansonsten war es am Meer echt windig und kühl, Nachmittags wurde das dann aber wieder etwas schöner und die Sonne kam heraus, so dass Aaron und ich doch noch einmal ins Meer gesprungen sind.
Die Luft war zwar echt kalt, aber das Wasser war gar nicht so übel. Das Licht war wunderschön und wer weiß, wie das aktuelle Schmuddelwetter anhält.


Später sind wir dann in ein Restaurant gegangen, das in meinen Augen das beste ist, in dem ich je in New England gegessen habe. Es heißt Seaport Grille und liegt im malerischen Industriehafen von Gloucester. Na ganz so schlimm ist es nicht und das Wichtigste ist doch das Essen und das ist fabulös. Das Restaurant ist auch sehr schön gemacht und der Service ist gut und das Essen - Leute, da läuft mir das Wasser jetzt noch im Mund zusammen und dabei habe ich gerade Gnocchi mit Pesto gekocht, die ich selbst aus dem Wald von Basilikum gemacht habe, der vor unserem Haus steht. That's right. Ich habe auch einmal gekocht.
Und nun schalten wir zurück nach Gloucester. Bisher war mein Lieblingsessen der Seaport Salmon, das ist Lachs in Tomatensosse und einem Berg an Liguine oder wahlweise Penne. Am Sonntag gab es jedoch Hummer für 14 Dollar inklusive Pommes und Spargel und da ich noch nie Hummer gegessen hatte - zumindest in der hier dargestellten Form, habe ich zugeschlagen. Ich sage euch, das war nicht nur ein kulinarisches Erlebnis. Es fängt schon damit an, dass man ein Lätzchen bekommt, damit man sich nicht die Klamotten bekleckert.
Am Sonntag war das Wetter dann wieder etwas schlechter, aber wir wollten trotzdem sehen, ob sich die Blätter im Rahmen des berühmten Indian Summer schon gerötet haben. Wir sind als wieder nach Rockport, 50 Meilen nördlich von Boston gefahren und um die Spannung nicht noch länger künstlich hoch zu halten, die Blätter waren echt noch sehr grün. Ansonsten war es am Meer echt windig und kühl, Nachmittags wurde das dann aber wieder etwas schöner und die Sonne kam heraus, so dass Aaron und ich doch noch einmal ins Meer gesprungen sind.
Die Luft war zwar echt kalt, aber das Wasser war gar nicht so übel. Das Licht war wunderschön und wer weiß, wie das aktuelle Schmuddelwetter anhält.
Später sind wir dann in ein Restaurant gegangen, das in meinen Augen das beste ist, in dem ich je in New England gegessen habe. Es heißt Seaport Grille und liegt im malerischen Industriehafen von Gloucester. Na ganz so schlimm ist es nicht und das Wichtigste ist doch das Essen und das ist fabulös. Das Restaurant ist auch sehr schön gemacht und der Service ist gut und das Essen - Leute, da läuft mir das Wasser jetzt noch im Mund zusammen und dabei habe ich gerade Gnocchi mit Pesto gekocht, die ich selbst aus dem Wald von Basilikum gemacht habe, der vor unserem Haus steht. That's right. Ich habe auch einmal gekocht.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Trockene Materie
Hi Leute. Ich will es aber auch nicht vermissen, von der Laborarbeit von letzter Woche zu berichten. Denn auch wissenschaftlich bin ich einen guten Schritt weitergekommen. Ich habe für alle meine Proben die RNA isoliert. Wie ihr vermutlich wisst, ist die RNA ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Erbinformation. Diese ist natürlich grundsätzlich in DNA festgehalten. Wenn aber neue Proteine produziert werden müssen, werden entsprechende RNA-Moleküle von der DNA abgeschrieben. Man nennt das Transkription. Die RNA wird dann in die entsprechende Aminosäurensequenz des zu entstehenden Proteins umgeschrieben und das nennt man Translation. Nun da wir die RNA isoliert haben, hoffen wir, dass wir einen Einblick über die Gene bekommen, die zum Zeitpunkt, an dem die Proben gewonnen worden sind, hoch- oder herunterreguliert waren. Natürlich enthält jede humane Zelle, die einen Zellkern hat, die gesamte Erbinformation. Aber wiederum verständlich brauchen verschiedene Zellen, je nachdem, was sie für eine Aufgabe haben, unterschiedliche Proteine. Oder es ändern sich die äußeren Umstände oder es liegt beispielsweise eine Entzündung vor. Entsprechend werden verschiedene DNA-Abschnitte, die Gene, besonders oft abgeschrieben, also hochreguliert. Wenn wir nun Gewebe von der gleichen anatomischen Stelle von verschiedenen Patienten haben - also in meinem Fall Gewebe aus dem Bereich des Bauchfells und dann diese Patienten sich in eine Gruppe zusammenfügen lassen, da sie alle gesunde Bauchfelle haben, dann ist zu hoffen, dass man eine ähnliche Genexpression findet. Wenn man weiter diese Genexpression, also einen Überblick der zu einem bestimmten Zeitpunkt in Form von RNA findet, mit einer anderen Patientengruppe vergleicht, beispielsweise der Gruppe die die definierte Erkrankung haben, die wir zu untersuchen versuchen, dann kann man möglicherweise einen Unterschied der Genexpression feststellen. Bleibt festzustellen, ob dies dann einen kausalen Zusammenhang hat, oder nur nur eine Korrelation darstellt.
Montag, 4. Oktober 2010
Gobble, gobble..
Hi Folks, nach schon etwas längerer Zeit melde ich mich einmal wieder. Vorletztes Wochenende habe ich mit meinen Freunden Manu und Steffi verbracht, die mich besuchen kamen. Mit Manu habe ich die Uni besucht und gemeinsam abgeschlossen. Die zwei kamen vor ca. zwei Wochen in die Staaten und haben New York City, Washington, D.C. und die ganzen Neuenglandstaaten besucht. Dafür haben sie sich einen fetten SUV gemietet. Danke noch einmal für den Besuch. Eine der interessantesten Sachen, die wir gemacht haben, war eine Duck Tour. Das ist eine Stadtrundfahrten und ich muss sagen, dass ich nicht allzu viel von tadtrundfahrten halte, aber diese ist schon etwas Besonderes. Denn man wird in einem authentischen Amphibienfahrzeug vom zweiten Weltkrieg transportiert und man sieht Boston von Land um vom Wasser aus. Und dann habe ich es doch noch geschafft. Meine Housemates haben sie alle schon gesehen und teilweise Bilder gemacht. Und nun wurde mir das Glueck zuteil, einen wilden Truthahn zu sehen. Die gibt's wohl in Boston schon wieder eine ganze Weile. Vorzugsweise findet man diese in Suburbia, also in den Vorstadtbereichen, aber natuerlich sind sie gelegentlich auch in jedem Stadtpark zu finden. In meinem Fall waren es fuenf Stueck und gar nicht klein und die standen an einem Gruenstreifen an einer Hauptverkehrsstrasse. Dieses Bild ist zwar nicht von mir, aber so sahen die aus. Wenn ich ein Truthahn waere wuerde ich jedoch bald abhauen, schliesslich ist im November Thanksgiving, also Erntedankfest und da wird tradittionell Truthahn gegessen.Donnerstag, 23. September 2010
Jetzt geht's los.
Kurze Meldung. Heute haben Aaron und ich damit angefangen unsere Grenzen auszutesten. Wir sind 10 Meilen, also etwas über 16 km gelaufen. Dafür haben wir 90 Minuten gebraucht. Als nächstes ist der Halbmarathon dran.
Mittwoch, 22. September 2010
Das wird ja immer Dollar
Wenn man in Boston lebt, dann ist man teure Preise gewohnt. Umso mehr freut es es mich zu sehen, dass der Dollar wieder schön gestiegen ist. Das ist zwar prinzipielle schlecht für die deutsche Wirtschaft, aber momentan konzentriere ich mich auf meine Mikroökömie. Und nun kann ich mir vielleicht den Ferrari leisten. Papa, mach schon einmal Palazzo im der Garage. Ebenfalls musste ich heute feststellen, dass meine Milch schlecht geworden ist. Und dabei ist die erst zwei Wochen alt. Ich denke, ich werde meine Dollars nun erst einmal in Milch anlegen.
Montag, 20. September 2010
Dienstag, 14. September 2010
Hey Folks. Ich bin's mal wieder. Nach dem großartigen Wochenende in Colorado musste sich das vergangene hinten anstellen. Allerdings war es trotzdem sehr gut. Mein Kumpel Mikey, auf dem rechten Bild in der Mitte mit seiner Cousine und meinem Roommate Aaron zu sehen, war noch in der Stadt und wir haben das Wochenende in verschiedenen Bars und im Aquarium verbracht. Mikey, ich hoffe, du bist wieder gut in der Mutterstadt angekommen. Das Aquarium war sehr interessant und insbesondere das riesen Pinguinhabitat war echt beeindruckend. Wir haben uns die Fütterung angeschaut. Auf dem Bild sieht man die kleine Box. Die Trainer haben versucht den Pinguinen beizubringen, sich gepflegt hinten anzustellen und einer nach dem anderen in die Box zu steigen. Wenn das einmal klappt, sollen so sie Pinguine gewogen werden. Weiterhin haben alle Pinguine ein farbcodiertes Armband - links für Männer und rechts für Frauen. Die Besucher können an einem Touchscreen kann man die Farbkombination eingeben und bekommt dann den Namen des Pinguin gesagt.
Im Labor steht ab morgen der Beginn des großen Umzugs an. So läuft das offenbar in Science and Academia heutzutage. Ein neuer und offenbar wichtigerer Kollege kommt in das Krankenhaus und da er mehr Jajas hat, müssen wir eine halbe Meile nach Norden ziehen. Ich bin vor einem Dreivierteljahr auch umgezogen und musste Entscheidungen treffen, welche Sachen ich mitnehme, zurücklasse oder gar wegwerfe. Und ich sehe, dass es vielen Leuten noch viel schwerer fällt, solche Entscheidungen zu treffen.
Mittwoch, 8. September 2010
Colorado
Gegen 1:30 Uhr nachmittags kam ich dann an und ein Wochenende voller Abenteuer und Spaß begann, dem die paar Bilder die ich hier posten kann kaum gerecht werden können. Ich wurde von meinem Kumpel Steve abgeholt, bei dem und dessen Familie ich mich noch einmal auf diesem Wege bedanken möchte. Gruß auch an Jamal. Als Erstes hat Steve mir den Olympiastützpunkt der Vereinigten Staaten gezeigt. Dann folgte eine Wanderung und am Abend haben mich Steve und sein Sohn Kai haben mich mitgenommen zum Mountainbiking. Nach ca. zwei Stunden und ein paar Schürfwunden später kamen wir wieder beim Haus an.
Am Samstag kam dann Markus, mein Kollege aus dem RBK mit dem Greyhound Bus an und wir haben uns ein College Football Spiel der Air Force Academy angeschaut. Mit vorgeröteter Haut (trotz Sonnencreme, natürlich) sind wir dann vor Ende des Spiels gegangen und haben den Rest des Abends mit Beach Volleyball und Kayaking erbracht. Dieser Ort hat echt alles, was man sich vorstellen kann.
Auf der rechten Seite sieht man die sogenannte "Incline", ein Weg, der mehr oder weniger aus Eisenbahnschwellen besteht. Auf einer horizontalen Länge von einer Meile, also ca. 1,6 km steigt man ca. 600 m hinauf. Wir haben das in ca. einer Stunde geschafft, aber wenn man oben ist, weiß man auch, was man geschafft hat. Es gibt wohl Leute, die das ganze jeden Tag machen. Nachdem Pikes Peak noch offen steht, habe ich so noch einen Grund noch einmal dort hinzugehen.
Am Montag morgen war Labor Day, also Tag der Arbeit und damit das Wochenende leider schon wieder vorbei. Über Denver bin ich nach Boston zurückgeflogen.
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