Mir ist gerade beim Lesen meines Blogs aufgefallen, dass sich die letzten vier Posts um das Winterwetter drehen. Zweimal habe ich in der Ueberschrift meine Schuhe erwaehnt - und das obwohl ich kein Geld von der Firma Timberland bekomme. Dabei muss man einfach sagen, dass das Wetter hier zurzeit das bestimmende Thema in den Medien ist. Wie berichtet, wird natuerlich das Ganze etwas aufgebauscht und Schneefall heisst dann Blizzard oder snow storm. Heute Nacht hat es wieder einen Fuss Neuschnee gegeben und es war laut ABC News der sechste Schneesturm in diesem Monat. Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann ist das schon beeindruckend. Normal werden in Boston, das ja durchaus Winter kennt, 42 Inches, also knapp 107 cm, Schnee pro Saison gemessen. Heute ist die vorlaeufige entgueltige Hochrechung seit Winteranfang bei 62 Inches, also kanpp 157 cm, und wir haben erst Ende Jaenner. Nach dem Rekordsommer mit dem global waermsten Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnung, scheine ich auch hier Zeuge eines Rekordwinters zu werden. Ich habe gerade versucht vergleichbare Werte fuer Stuttgart zu finden. Das gestaltet sich aber als sehr kompliziert. Wenn jemand verlaessliche Daten hat, dann her damit.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Montag, 24. Januar 2011
Brrrrr....
Mittwoch, 19. Januar 2011
Danke, lieber Gott, für meine Timberlands.
Ein Sprichwort sagt, dass man in Neuengland an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann. So extrem war es gestern nicht. Aber immerhin hat es am Morgen bei etwa minus drei Grad Celsius so heftig geschneit, dass mein Bus eine Stunde zu spät kam. Gegen Mittag war dann der Gefrierpunkt nach oben durchbrochen und gegen sechs Uhr abends regnete es in Strömen bei etwa vier Grad Paracelsus - herrlich sage ich euch. Da schmilzt natürlich der Schnai und es bilden sich herrliche Puddles, also Pfützen, die locker knöcheltief sind. Wenn man also nicht gerade auf dem Eis ausrutscht, dann bekommt man nasse Füße, wenn man mit seinen Adiletten oder sicher jeden beliebigen Halbschuhen in so eine Pfütze tritt. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Pfützen meist mit einer dünnen Schicht Schneematsch bedeckt sind und man sie erkennt, wenn es zu spät ist. Zum Glück hatte ich mir vor zwei Jahren diese Boots gekauft und habe keine nassen Füße bekommen. Wenn man sich sonst in der modischen Landschaft der Winterschuhe umschaut, sieht man besonders bei Frauen oft Erstaunliches: Gummistiefel. Das schützt natürlich auch vor nassen Füßen.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Thank God for Timberlands.
Heute war der ganze Spuk dann vorbei und die Welt war wieder normal - naja fast. Ich habe es heute nämlich mit Joggen versucht. Kennt ihr das Gefühl, wenn der Tiger in euch einfach einmal raus muss und nur ein wenig Bewegung zum Erlangen von süßer Ruhe führt. Naja, Bourbon würde wohl auch helfen, aber das ist ungesund - zumindest auf die Dauer. Deshalb habe ich meine Schuhe genommen und bin los gelaufen. Es ging eigentlich ganz gut, ich muss hier einmal einem Baum ausweichen und dort einmal auf die Straße gehen, da der Gehweg nicht durchgehend geräumt war, aber sonst war es ok. Doch dann ist es passiert. Vermutlich aufgrund Einsatzes von viel Salz sind Teile des Schnees natürlich geschmolzen und das Wasser sammelt sich typischerweise dort, wo Menschen die Straße queren wollen. Also ich so, voll so in eine Fütze reingetretren - und zwar bis zum Knöchel. Damit war der Jog beendet und als ich heimkam habe ich meine Zehen nicht mehr gespürt. Joggen geht leider noch nicht mit den Timberlands.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Blizzard
Montag, 10. Januar 2011
New Year's Resolution
Hi Leute, nach einem wieder ausgezeichneten Mahl von unserer Landlady Anne mit Chicken, Swiss Chard, das, wie ich gerade herausgefunden habe, bei uns gemeinhin als Mangold bezeichnet wird und Salat, sitze ich gerade vor dem Fernseher und schaue mir das Endspiel um die nationale Meisterschaft im College Football an. Nach einem etwas merkwürdigen Verfahren werden über die kurze Saison von September bis Dezember mittels Umfragen von Trainern und Computerberechnungen zwei Mannschaften herausgesucht, die um den nationalen Titel spielen. Dieses Mal haben es aber tatsächlich die zwei besten Mannschaften ins Finale geschafft mit der Universität von Oregon und der Universität von Auburn im Staat Alabama. Natürlich ist das ein riesen Ding hier und ich finde es echt schade, dass wir nicht so ein System von Universitätssport haben. Und es wird in 3D ausgestrahlt - das ist natürlich nur für die Leute interessant, die einen 3D Fernseher haben :-). Ansonsten habe ich mich bereits wieder gut eingelebt, obwohl es mir so vorkommt, dass ich etwas mehr am Jetlag zu knabbern habe als angenommen. Im Labor ist auch wieder Normalgeschwindigkeit angesagt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mich so müde fühle, denn heute war wieder ein sehr anstrengender Tag und wenn man zweieinhalb Wochen gar nichts gemacht hat, dann muss man sich erst einmal wieder an das Arbeiten gewöhnen.
Mein Mitbewohner Aaron will an einem Halbmarathon in sechs Wochen teilnehmen, deshalb haben wir das Jogging wieder aufgenommen. Das geht ganz gut, denn es gibt zwar etwas Schnee draußen, aber es wird sehr gut gestreut - zumindest in der Stadt. Das ist auch für mich ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Genauso möchte ich versuchen, öfter zu schreiben. Wettermäßig ist es zwar kalt wie Hund, aber heute hat die Sonne gescheint. Morgen Nacht jedoch, soll es schneien - angeblich bis zu 40 cm.
Freitag, 7. Januar 2011
My home is in Kassel...
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