Mittwoch, 22. Juni 2011

Whale watching

Bevor ich das vergesse, muss ich unbedingt noch etwas loswerden. Und zwar waren wir am vergangenen Samstag Whale Watchen. Boo, das klingt ja schröcklich auf deutsch. Naja, wie auch immer. Wir sind also mit meinen Eltern nach Gloucester gefahren. Das wird "Gloster" gesprochen und davon habe ich im letzen Sommer oder Herbst schon einmal erzählt, denn es liegt am schönen Cape Ann, etwa 50 Kilometer nördlich von Boston. Es waren Schauer und Gewitter angesagt, doch stattdessen schien die Sonne die ganze Zeit und leider habe ich mir ein wenig die Pelle verbrannt. 

Nachmittags sind wir dann auf das Boot gestiegen, auf dem etwa ein hundert Leute Platz haben, und sind auf das offene Meer gefahren, als wir nach einer guten Stunde etwa 12 Meilen vom Land entfernt waren, wurden plötzlich die Motoren gedrosselt und wir sahen in der Ferne den ersten Wal blasen. Vor der Küste von Maine und Massachusetts sind mehrere Plateaus, auf denen Mikroorganismen, sogenannter Phytoplankton, vermehrt vorkommen. Der wird von den Fischen gefressen und weil es deshalb so viele davon gibt, kommen die Wale. 

Das sind schon echt mächtige Tiere und wir verbrachten die nächste Stunde damit von einem Wal zum nächsten zu fahren, die nennen das Wal Ping-Pong. Es war echt sehr gut, denn an Bord waren auch Leute von einer Naturschutzorganisation, die uns viel von den Walen erzählen konnten. So konnten die auch den Buckelwal, den wir am meisten beobachteten anhand seiner Heckflosse identifizieren. A propos identifizieren, einer der Wale erledigte sich seiner Exkremente und da sagte der Guide, dass er anhand des Kots erkennen konnte, dass der Wal in der letzten Zeit vor allem Makrelen und Heringe gegessen hatte. Insgesamt sahen wir drei Walarten, Buckelwal, Finnwal und Minkewal und am Ende eine ganze Delphin Familie. Insgesamt war es eine super Erlebnis. Nach drei Stunden kamen wir in den Hafen zurück und genossen unser Dinner. Allerdings werde ich euch nichts von meinen Exkrementen erzählen.

Old Europe meets New World

Hallo liebe Freunde und Familie, hiermit kann ich guten Gewissens bestätigen, dass die Familie Reimold wohlbehalten in Boston angekommen ist. Es ist nun zwar schon eine gute Woche her, dass sie angekommen sind, aber dieses Foto auf der rechten Seite ist eines der ersten während ihres Aufenthalts. Es wurde am ersten Abend gegen etwa 10 Uhr nachts aufgenommen, als es in Deutschland also vier Uhr morgens war. Wie man sieht, ist die Stimmung nicht schlecht und Vorbehalte gegen das amerikanische Essen wurde rasch abgelegt.


Insgesamt scheinen die beiden eine sehr gute Zeit zu haben, auch wenn das Wetter nicht immer mitzuspielen scheint. Letztes Wochenende hatten sie sich ein Auto gemietet, um den nördlichen Teil von New England, also New Hampshire und Maine, zu erkunden. Die beiden sind wohl sehr gut herum gekommen und haben sich schon einmal einen Eindruck verschafft, wie das Ruhestandsleben aussehen kann, nehme ich an. Da wurde auch schon einmal der Burger gegen einen Hummer eingetauscht, aber wer kann es ihnen auch verübeln, wenn der so viel kostet wie ein Zwiebelrostbraten im Hirschgraben. 

Samstag, 11. Juni 2011

Mann oh mann.....

.....ich bin echt ein bisschen ein fauler S.....ocken, wenn es um das Schreiben meines Blogs geht. Immerhin kann ich ein kleines Follow-Up zum letzten Post schreiben, denn Dirk Nowitzki und Dallas stehen kurz vor dem großen Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen. Ich hoffe, ich bringe kein Unglück, dadurch dass ich das hier schreibe. Morgen Abend um acht Uhr stehen sich Dallas und Miami zum fünften Mal gegenüber und, wenn es Dallas schafft in Miami zu gewinnen, sind sie NBA-Champion. In der Zwischenzeit habe ich immerhin schon einmal an den Strand geschafft. Mit der perfekten Bräune auf dem Astralkörper dauert es aber noch ein bisschen. Ich weiß nicht, was länger braucht :-). Seit dem ist das Wetter aber ein wenig wechselhaft und heute regnet es eigentlich schon den ganzen Tag und dass gerade an dem Tag an dem meine Eltern mich besuchen kommen. That's right. Im Moment sind sie schon über den Wolken, denn vor einer guten halben Stunde sind sie in Paris gestartet von Charles de Gaulle aus. War das nicht Karl der Gallier? Da unten könnt ihr sie sehen in dem kleinen grünen Flugzeug. Und laut der aktuellen Vorhersage sind sie in 6 Stunden und 20 Minuten in Boston. Meine Mami zum ersten Mal in Amerika. Ich freu mich. Also eat, drink and be merry!