Montag, 19. März 2012

Happy St. Patrick's Day!

Yay folks, letzten Samstag war St. Patrick's Day hier in Boston und sonst auch in der Welt. Da gibt's Paraden, in vielen Städten, wie Chicago, wird der Fluss grün gefärbt, und natürlich gibt es eine Menge Alkohol zu trinken. Da es in Boston viele Iren oder Irischstämmige gibt, wird dieser Tag hier auch besonders gefeiert. Wir haben diesen Tag allerdings anders verbracht. Nachdem ich Anfang dieser Woche das erste amerikanische Staatsexamen für Medizin geschrieben habe und ich in der Zeit davor wenig Zeit hatte, haben wir die neuerlangte Freiheit genutzt und sind Snowboarden gegangen am Mount Sunapee in New Hampshire. Das ist etwa zwei Stunden nördlich von uns. Obwohl das ein ganz ordentliches Skigebiet ist, ist der Berg mit 830 m Höhe doch recht klein, wenn man ihn mit Bergen aus den Alpen vergleicht. Natürlich gibt es keinen echten Schnee mehr und auch sonst gibt es nur Schnee auf den Pisten, alles andere ist grün oder braun. Ich bin mit Carla und ihren Freundinnen Becky und Adele aus dem Vereinigten Königreich dort hin gefahren.

Carla freut sich auf einen tollen Tag.
Endlich kommt die Sonne raus.
Adele und Becky mit Lake Sunapee im Hintergrund.
The Master himself.

Montag, 12. März 2012

Who dat - we dat!

Hi friends and family, ich melde mich einmal wieder. Wie einige wissen, habe ich heute das erste amerikanische Staatsexamen für Medizin geschrieben oder vielmehr geklickt. Denn das ganze ist Computer-basiert und man wählt die Antworten der multiple-choice Fragen mit der Maus aus. Das bedeutete viel, viel, viel Lernen in den letzten Wochen. Konkret habe ich während der Arbeit gelernt und nach dem Nachhausekommen ging es mit dem Lernen weiter. Warum ich das überhaupt mache, fragt sich vielleicht der geneigte Leser. Ich möchte so schnell wie möglich wieder Patienten behandeln. Forschung ist schon sehr interessant, sie kann aber für mich den klinischen Einsatz nicht ersetzen. Da die amerikanischen Behörden nur das amerikanische und kanadische Examen akzeptieren, muss ich wiederholen, was ich schon an der Uni in Schland gemacht habe. Klingt doof, ist auch doof, aber andersherum auch nicht anders. Soll heißen, dass ausländische Ärzte in Deutschland auch das deutsche Examen machen müssen. Nun habe ich wieder ein bisschen mehr Zeit und freue mich, dass die Lernerei erst einmal vorbei ist - bis zum nächsten Examen. Deshalb möchte ich die Zeit nutzen und euch ein paar Bilder zeigen, dich vor drei beim Mardi Gras, dem "fetten" Dienstag in New Orleans gemacht habe. Ich bin dort mit Carla zu ihren Eltern geflogen und Marisara, Simon und Tobi Salewski haben uns begleitet. Enjoy!

New Orleans Streetcar - seit 1835 auf der Schiene.

Schaufelraddampfer "Natchez"

St. Louis Cathedral - seit 1850 im heutigen Zustand.

Französisches Viertel

Französisches Viertel

New Orleans' Football Stadion - der Mercedes-Benz Superdome, tausende Leute fanden hier ein Dach über dem Kopf während dem Hurrikan "Katrina".

Warten auf die Parade, natürlich in den Farben des Mardi Gras - Grün, Lila, Gold. Diese Leitern sind für die Kids, damit die auch etwas sehen können.

Der Buli war wohl zu lange in der Waschanlage.

Nottoway Plantation in White Castle, Lousiana, eine der vielen Herrenhäuser in den Südstaaten.

Throw me something mista!

Mari, Becky und die Kappen auf der Jagd nach den Beads.

Shrek ist auch dabei.

Parade nach Parade rollt durch die Stadt, 12 Stunden, ob man will oder nicht.

Da gibt's Könige, 

...komische Götter mit einem Bogen und einem Pferdehintern,

,,,Telefone,

...Rätsel,

...und natürlich Marching Bands und Tanzgruppen von verschiedenen Schulen. Das ist die Gruppe von Carlas Highschool - St. Mary's Dominican High School.
New Orleans' Best!



Ich hätte das Foto echt nicht gemacht, wenn die nicht über Stunden ihren Po herausgestreckt hätte.


Das ist ein Crawfish, also ein Flusskrebs. Das ist eine lokale Delikatesse. Carlas Eltern haben 74 Pfund davon gekauft und wir haben sie alle gegessen,

Sieht gefährlich aus!
Auf der Swamptour in LaPlace, Louisiana. Schildkröten sonnen sich.

Cottonmouth snake - zu deutsch Wassermokassinotter, ist giftig, allerdings nur selten tödlich.

Kleiner Gator, sich sonnend. Laut unserem Guide waren die größeren Alligatoren noch eingegraben und im Winterschlaf.

Noch kleinerer Gator

Gemäß aktueller Regelung müssen die Mäuler der kleinen Alligatoren zugeklebt werden, wenn sie in die Hände der Menschen auf dem Boot gegeben werden.

Marisara und Carla dürfen auch einmal.


Alex, Carlas Schwester, glaubt wohl, dass da ein Prinz herauskommt.

Hier ist die ganze Gruppe: v.l.n.r: Fabi, Marisara, Libby (Carlas Freundin aus North Carolina) mit ihrem Mann Andy, Carla, Tobi, Carlas Schwestern Alex und Erica, Simon und Ericas Freund Jonathan.

Nach einem tollen Tag gab es dann Crawfish, handgewürzt von Mr. David, Carlas Vater,