Donnerstag, 24. März 2011
Danke liebe Familie....
Dienstag, 8. März 2011
Big Apple
Letztes Wochenende war ich also in New York City oder Nei Jorg, wie die Stadt gern liebevoll im schwäbischen Subkontinent genannt wird. A propos liebevoll, New York wird auch gerne als Big Apple bezeichnet. Man muss kein Pommologe sein, umzu erkennen, dass das eine Superstadt ist. Die Stadt, die niemals schläft, wie unter anderem Frank Sinatra sie bezeichnet hat, ist echt beeindruckend. Ich war zum letzten Mal vor fast elf Jahren dort. Damals standen beispielsweise die Twin Towers noch. Ich habe Boston kennen- und lieben gelernt und ich finde, dass das eine Metropole ist. Wenn man aber nach New York kommt, dann muss man sagen, dass Boston ein Dorf ist.
Mit 8,4 Millionen Einwohner ist NYC natürlich auch etwa 16-mal so groß wie Boston. Während bei uns in Boston die Bürgersteige eingeklappt werden und die Straßenlaternen ausgepustet werden, geht's dort einfach weiter. Am Freitag ging es nach dem Arbeiten los. Neben fliegen oder Zug fahren, ist Bus fahren eine oft genutzte Möglichkeit nach NYC zu kommen. Es gibt mehrere Buslinien, wie PeterPan, Bolt oder natürlich der Greyhound Bus. Daneben gibt’s den Chinatown Bus, der von der Chinatown in Boston zur Chinatown in New York City fährt. Teilweise werden jede Stunde Busverbindungen angeboten. Wir nahmen den World Wide Bus, der unter anderem Wireless LAN und Strom an Bord hatte. Das war cool, denn dann konnte man während der etwa vierstündigen Fahrt im Internet surfen. Als wir ankamen, war es fast Mitternacht und es war immer noch Einiges los in der Stadt. Übernachtet haben wir in einem Haus, das Franziskanern gehört. Das sind also Glaubensbrüder, die mein Roomate Aaron schon seit seiner Kindheit kennt. Der Vorsteher des, im Prinzip, Klosters Vater Joseph war früher der Pfarrer in der Gemeinde von Aarons Familie in New Hampshire. Ich muss sagen, das Leben in einem Kloster habe ich mir ein wenig anders vorgestellt. Die Jungs sind eigentlich ganz normale Leute. Die essen die gleichen Sachen und lachen über die gleichen Dinge. Das "Kloster" war auch mehr ein Stadthaus, das eine Kapelle im Erdgeschoss hat. Man muss jedoch dazu sagen, dass das Kloster sich an der Grenze zweier sehr liberaler und teilweise alternativer Stadtteile liegt, nämlich Greenwich Village und SoHo. Justin Timberlake ist kürzlich um die Ecke eingezogen. Am Samstag bin ich dann von dort nach Süden zur Südspitze von Manhattan gelaufen.
Das sind etwa 10 Blocks. Dabei kam ich am Ground Zero vorbei und es ist schon ein komisches und trauriges Gefühl. Das letze Mal war ich auf dem World Trade Center am 10. September 2000. Nun ist es eine riesen Baustelle und der Freedom Tower nimmt schon langsam Konturen an. Nach dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung soll der 1776 Fuß, also etwa 541 Meter hoch werden.
Von dort ging's weiter nach Süden, wobei ich einen kleinen Umweg über die Wall Street gemacht habe. Als ich das letzte Mal dort war konnte man noch in die Börse hineingehen und nun ist alles großräumig abgesperrt. Allgemein sieht man überall in der Stadt Sicherheitsbeamte und Polizisten. Schließlich bin ich an der Südspitze angekommen und habe die Staten Island Ferry nach Staten Island (was ne Überraschung) genommen. Das ist ein nicht so geheimer Geheimtipp, was ich daran festmachen konnte, dass sich viele Leute mit ihren Kameras auf dem kleinen Außendeck postierten. Das tolle ist nämlich, das man ganz nah an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbeifährt. Auf der Rückfahrt kann man dann super Fotos von der Skyline von Manhattan schießen. Und das Allerbeste - Schwobaseggel augefpasst - die Fähre ist umsonst. Am Sonntag war das Wetter leider schlecht und es regnete den ganzen Tag. Also sind Aaron und ich ins sehr gut gemachte Museum of Natural History gegangen bevor es mit dem Bus nach Boston zurückging.
Von dort ging's weiter nach Süden, wobei ich einen kleinen Umweg über die Wall Street gemacht habe. Als ich das letzte Mal dort war konnte man noch in die Börse hineingehen und nun ist alles großräumig abgesperrt. Allgemein sieht man überall in der Stadt Sicherheitsbeamte und Polizisten. Schließlich bin ich an der Südspitze angekommen und habe die Staten Island Ferry nach Staten Island (was ne Überraschung) genommen. Das ist ein nicht so geheimer Geheimtipp, was ich daran festmachen konnte, dass sich viele Leute mit ihren Kameras auf dem kleinen Außendeck postierten. Das tolle ist nämlich, das man ganz nah an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbeifährt. Auf der Rückfahrt kann man dann super Fotos von der Skyline von Manhattan schießen. Und das Allerbeste - Schwobaseggel augefpasst - die Fähre ist umsonst. Am Sonntag war das Wetter leider schlecht und es regnete den ganzen Tag. Also sind Aaron und ich ins sehr gut gemachte Museum of Natural History gegangen bevor es mit dem Bus nach Boston zurückging.
Dienstag, 1. März 2011
In a land called Colorado....
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