Mittwoch, 19. Januar 2011

Danke, lieber Gott, für meine Timberlands.

Ein Sprichwort sagt, dass man in Neuengland an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann. So extrem war es gestern nicht. Aber immerhin hat es am Morgen bei etwa minus drei Grad Celsius so heftig geschneit, dass mein Bus eine Stunde zu spät kam. Gegen Mittag war dann der Gefrierpunkt nach oben durchbrochen und gegen sechs Uhr abends regnete es in Strömen bei etwa vier Grad Paracelsus - herrlich sage ich euch. Da schmilzt natürlich der Schnai und es bilden sich herrliche Puddles, also Pfützen, die locker knöcheltief sind. Wenn man also nicht gerade auf dem Eis ausrutscht, dann bekommt man nasse Füße, wenn man mit seinen Adiletten oder sicher jeden beliebigen Halbschuhen in so eine Pfütze tritt. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Pfützen meist mit einer dünnen Schicht Schneematsch bedeckt sind und man sie erkennt, wenn es zu spät ist. Zum Glück hatte ich mir vor zwei Jahren diese Boots gekauft und habe keine nassen Füße bekommen. Wenn man sich sonst  in der modischen Landschaft der Winterschuhe umschaut, sieht man besonders bei Frauen oft Erstaunliches: Gummistiefel. Das schützt natürlich auch vor nassen Füßen.

1 Kommentar:

  1. Wenn ich Dich berichtigen darf: Du hast die Schuhe vor ca. einem Jahr gekauf, auch, wenn Du Dich heute an das Leben ohne sie kaum noch zurückerinnern kannst:)

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