Dienstag, 1. März 2011

In a land called Colorado....

Hi Leute, am vergangenen Wochenende hatte ich wieder einmal die Möglichkeit meinen guten Freund Steve und seine Familie um schönen Colorado Springs im Bundesstaat Colorado (wer hätte das gedacht) zu besuchen. Da das fast 3000 Kilometer von Boston entfernt ist und man mit dem Flugzeug so vier bis fünf Stunden unterwegs ist, bin ich schon am Donnerstag gefahren und erst am gestrigen Montag zurückgekommen. Es ging also am Donnerstag morgen von Boston nach Chicago und von dort weiter nach Colorado Springs. Wenn man mit United fliegt, dann kann man den Funk zwischen dem Flugzeug und der Bodenkontrolle während des ganzen Flugs verfolgen. Dazu muss man Kopfhörer einstecken und ein bestimmtes Programm wählen und kann dann zum Beispiel hören, wie der Pilot die Geschwindigkeit oder die Flughöhe verändern soll, je nachdem, was die Ansage der Bodenkontrolle ist. Auf dem etwa zweieinhalbstündigen Flug von Chicago nach Colo Springs, war unser Fluggerät ein Canadair Regional Jet 700, wie ihr ihn auf dem obigen Bild sehen könnt. Beim Einsteigen musste ich den Kopf einziehen und es ist echt gemütlich da drin. 

Nachdem ich in Colo Springs angekommen war, hat mich Steve vom Flughafen abgeholt und wir sind gleich zum Skishop gefahren. Für sage und schreibe 23 Dollar nochwas konnte ich Snowboard und Bindung von Donnerstag bis Montag ausleihen. Das sind etwa 17 Öre für fünf Tage. Kurz wurde leichter gepackt und wir waren unterwegs nach Frisco. Das ist eine kleine Stadt in der Nähe von Breckenridge. Das wiederum ist ein bekannter Skiort, Dummerle. Bis dahin war es etwa eine zweieinhalbstündige Fahrt durch ödes Land; teilweise fährt man 30-40 Minuten bis man wieder auf Zivilisation trifft. Etwa auf halbem Wege kommt man durch eine Stadt, die heute den Namen Fairplay trägt. Früher war sie unter dem Namen South Park City bekannt. Moment mal, das kenne ich doch. Stimmt; die Comicserie South Park hat ihren Namen von diesem Ort. Ansonsten gibt es eine Tankstelle und ein paar Kühe - mit Sicherheit, oder Bisons. 

Für zwei Nächte konnten wir bei einem Freund von Steve übernachten, der in Frisco ein Haus hat. Daneben hat der noch ein Haus in San Diego und eines in Colo Springs und besitzt einige Malls. Geld dürfte vermutlich kein größeres Problem sein. Auf jeden Fall war es großartig. Dort trafen wir dann auf den Besitzer und drei andere Freunde und am Donnerstag Abend war Guys Night Out mit Bier, viel Fluchen, Furz und Feuerstein. Den Schädel gab's umsonst am Freitag morgen. Mit diesen Jungs war das Skifahren bzw. Snowboarden auch eine echte Herausforderung. Sorry Ma, wir sind nicht immer auf der Piste geblieben. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Pisten oft gar nicht vorhanden sind und direkt durch den Wald gehen. Ein Helm empfiehlt sich also, denn die Bäume werden manchmal aggressiv und attackieren einen. Ansonsten war es Powder pur und ich kann mit einiger Sicherheit sagen, dass diese zwei Tage eine der besten Snowboarderfahrungen für mich waren. Am Samstag Abend fuhren wir dann nach Colorado Springs zurück. Zwei Tage im Schnee waren vorbei und ich muss sagen, ich habe schon die Höhe gespürt. An der Bergstation des Lifts ist man immerhin auf 3700 Metern und man muss schon ab und zu  schnaufen, besonders, wenn man wie ich, zurzeit auf Meereshöhe wohnt. Am Montag ging es auf dem gleichen Weg zurück. Zum Abschied grüßte Pikes Peak, wie hier auf dem Bild vom Flughafen gesehen.

1 Kommentar:

  1. haha! mit den bergen im hintergrund und dem schnee sieht das ja tatsächlich aus wie SP :D

    kein wunder haben die sich umbenannt.. und dann noch "fairplay" da kann man sich richtig vorstellen wie die bürger in der stadthalle unter anleitung von der türkishaarigen bürgermeisterin und mister garrison, den namen ausgewählt haben weil der chefkoch mal wieder diskriminiert wurde oder so :P

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