Sonntag, 17. Oktober 2010

Fortschritt in der Forschung.

Da sich nun mein vierte Monat in Boston zu Ende neigt und ich kurz vor meinem ersten Heimatbesuch stehe, möchte ich ganz kurz einmal Zwischenbilanz über meine Forschungsarbeit ziehen. Man muss schon sagen, dass es schleppend angefangen hat. Viele Trainings und Lizenzen, die man erwerben muss, um überhaupt im Labor arbeiten zu dürfen. Natürlich hat auch die Tatsache, das meine Proben fast zwei Wochen vom Zoll am New Yorker John F. Kennedy Flughafen festgehalten wurden nicht gerade den Prozess beschleunigt. Aber ich habe kleiner Nebenprojekte begleitet und tue das noch immer und habe so auf diesem Wege das kleine Einmaleins der Molekularbiologie gelernt. Mir wurde gezeigt, wie man mutiert, Bakterien züchtet und natürlich danach um die Ecke bringt, wie man RNA und DNA isoliert aus den verschiedenen Geweben und Materialen. Wie bei jedem Prozess war die Lernkurve steil und man kann mit einmal falsch pipettieren alles kaputt machen, aber ich denke ich habe es ganz gut hinbekommen. Nach Gesprächen mit meinen Kollaboratoren bin ich nun auch mit meinem Hauptprojekt vom RBK aus Stuttgart weitergekommen. Ich habe RNA aus dem Gewebe insoliert und  wir sind jetzt soweit, dass möglicherweise schon morgen wir der Analyse der RNA begonnen werden kann.

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